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WASJedes Passionsspiel erzählt die Geschichte Jesu neu. Es ist immer auch eine Deutung und ein Spiegel unserer Zeit. 2026 wird in Feldkirchen die vertraute Erzählung zu einer lebendigen Begegnung mit sich selbst, mit den anderen und mit dem Geheimnis des Glaubens. Das Größte aber ist die LiebeIm Mittelpunkt steht die Liebe. Sie ist keine romantische Geste, sondern eine Kraft, die trägt, verwandelt und heilt. Diese Liebe durchzieht das ganze Spiel in der Zuwendung Jesu, in seiner Verzweiflung und in seinem Mut, den Weg bis ans Kreuz zu gehen. Die Passion beginnt mit der Taufe im Jordan, dem Ruf in die Welt, und führt über den Marktplatz von Jerusalem, wo Hoffnung und Angst dicht nebeneinander liegen. Sie zeigt Jesus als Menschen voller Liebe und Zweifel, als Freund, Prophet und Messias. Auch die Mächtigen treten neu in Erscheinung: Kaiphas, Pilatus und Herodes, Menschen zwischen Pflicht, Angst und Verantwortung. Und dazwischen das Volk, das ruft, fragt und verurteilt und vielleicht sich selbst erkennt. Sieben Dialoge unterbrechen die Handlung. Stimmen, die fragen, zweifeln und widersprechen. Sie holen das Geschehen aus der Vergangenheit in unsere Gegenwart. Denn die Fragen von damals sind auch die unseren. Was ist Wahrheit? Was ist Gerechtigkeit? Was bedeutet Liebe? Die Feldkirchner Passion 2026 lädt ein, sich berühren zu lassen von einem Spiel, das keine fertigen Antworten gibt, sondern Begegnung sucht. |