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Vorwort - Sehen, hören, staunen Vorwort - Sehen, hören, staunen
Passionsspiele gehören zu unserer Kultur, zu unserem Brauchtum. Und gleichzeitig sind sie viel mehr als das, wenn Sie das Leben, Leiden, Sterben und die Auferstehung von Jesus vor unseren Augen gegenwärtig machen. Sie zeigen, wie Gott mit uns Menschen verbunden ist, was Gott auf sich genommen hat, um zu fühlen wie wir, sich zu freuen wie wir und zu leiden wie wir Menschen. Vor allem aber verweisen sie die Auferstehung Jesu, das Ereignis, das uns die Gewissheit gibt, dass alles, was hier auf der Erde passiert, nicht das Ende ist, sondern dass uns etwas viel Größeres bevorsteht. Genau genommen sind die Passionsspiele eine Nachhilfe im christlichen Glauben und eine Nachhilfe darin, was Hoffnung heißt. Die Passionsspiele sagen aus: Wir sind nicht allein, Gott ist mit uns. So möchte ich den gut 150 Darstellerinnen und Darstellern und dem Organisationsteam der Passionsspiele in Feldkirchen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen, dass sie heuer einmal mehr 13 Passionsspiele aufführen. Den Zuseherinnen und Zusehern wünsche ich staunend berührt zu werden von diesem einzigartigen Ereignis in der Menschheitsgeschichte, in der unser Gott Mensch wurde um uns zu versichern, dass er bei uns ist alle Tage bis zum Ende der Welt. Das alles ist doch großartig, nicht? (Foto: Jungwirth)
Dr. Wilhelm Krautwaschl
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